2014-2015 A5: Stuttgarter Kammerorchester

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 Mittwoch, 3. Dezember 2014, 20 Uhr

Stadthalle Bayreuth, Großes Haus

 

Stuttgarter Kammerorchester

 

Leitung: Susanne von Gutzeit

Solistin: Dorothee Oberlinger, Blockflöte

 

Arcangelo Corelli: Concerto grosso D-Dur op. 6/1

Johann Friedrich Fasch: Konzert für Altblockflöte, Streicher und B.c. F-Dur

Pietro Antonio Locatelli: Concerto grosso f-Moll op. 1/8

Antonio Vivaldi: Konzert für Blockflöte, Streicher und B.c. C-Dur RV 443

Georg Friedrich Händel: Concerto grosso G-Dur op. 6/1

Georg Philipp Telemann: Suite a-Moll für Blockflöte, Streicher und B.c. TWV 50:A3

 

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 Stuttgarter Kammerorchester:

 Das im Jahr 1945 gegründete Stuttgarter Kammerorchester ist eines der renommiertesten Ensembles seiner Art und nimmt seit über 65 Jahren einen herausragenden Platz in der internationalen Orchesterlandschaft ein. Ab der Saison 2013/2014 wurde Matthias Foremny neuer Chefdirigent des Orchesters. Er übernahm die Position von Michael Hofstetter, der dieses Amt von 2006 bis 2013 innehatte.

Seinen ausgezeichneten Ruf erwarb sich das Orchester bereits unter seinem legendären Gründer und langjährigen Leiter Karl Münchinger. In dieser Zeit war das Orchester in erster Linie durch die Interpretation von Werken J.S. Bachs und W.A. Mozarts bekannt. Dennis Russell Davies erweiterte von 1995 bis 2006 als Chefdirigent das Orchesterrepertoire insbesondere um Werke des 20. Jahrhunderts. Er ist dem Orchester weiterhin als Ehrendirigent verbunden.

Erste Schallplattenaufnahmen gehen bereits auf das Jahr 1949 zurück und sind Zeugnisse einer der erfolgreichsten Orchesterbiografien im jungen Nachkriegsdeutschland. Zuletzt erschienen in 2013 Aufnahmen mit Vivaldi-Konzerten (Tacet) unter der Leitung von Ariadne Daskalakis sowie eine Einspielung der Chopin-Klavierkonzerte mit Olga Scheps unter der Leitung von Matthias Foremny.

Zahlreiche international bekannte Solisten konzertieren mit dem Ensemble. Zu diesen zählen unter anderem Kolja Blacher, Julia Fischer, Daniel Hope, Steven Isserlis, Patricia Kopatchinskaja, Daniel Müller-Schott, Fazil Say, Hélène Grimaud, Paul Meyer, Ian Bostridge, Renaud und Gautier Capuçon, Nicolas Altstaedt, Christian Zacharias, Martin Fröst und Emmanuel Pahud.

Ein wichtiger Akzent in der Arbeit des Stuttgarter Kammerorchesters ist die Kooperation mit Stuttgarter Bildungseinrichtungen. Neben zahlreichen Projekten mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, arbeitet das Orchester mit Grundschülern und sehbehinderten Jugendlichen in Rahmen von Education-Projekten zusammen.

Das Stuttgarter Kammerorchester nimmt seine Aufgabe als musikalischer Botschafter durch eine intensive und weltweite Gastspieltätigkeit wahr. Nach Konzerten in Südkorea, Frankreich, Russland, Spanien, Nepal, China und Japan in den vergangenen Jahren unternahm das Orchester zuletzt Tourneen und Gastspielreisen nach Indien und Südamerika, in die Schweiz, nach Frankreich, Spanien und in die Niederlande.

Für sein außergewöhnliches Engagement wurde dem Stuttgarter Kammerorchester im Jahr 2008 der Europäische Kammermusikpreis der Europäischen Kulturstiftung verliehen.

Das Stuttgarter Kammerorchester wird gefördert vom Land Baden-Württemberg, der Stadt Stuttgart und der Robert Bosch GmbH.

 

Biografie Dorothee Oberlinger            Dorothee Oberlinger 1

1969 in Aachen geboren, studierte Dorothee Oberlinger Blockflöte in Köln, Amsterdam und Mailand. Als "Instrumentalistin des Jahres" wurde sie 2008 mit dem renommierten Musikpreis Echo Klassik für ihre CD Italian Sonatas ausgezeichnet. Ihr Debüt gelang ihr 1997 mit dem 1. Preis im internationalen Wettbewerb SRP/Moeck U.K. in London und einem anschließenden Konzert in der Wigmore Hall. Seitdem ist Dorothee Oberlinger regelmäßig zu Gast bei den großen Festivals und Konzertreihen in ganz Europa, Amerika und Asien und spielt als Solistin mit dem von ihr 2002 gegründeten Ensemble 1700 sowie mit renommierten Barockensembles und Orchestern wie den Sonatori de la Gioiosa Marca, Musica Antiqua Köln, der Akademie für Alte Musik Berlin, London Baroque, der Academy of Ancient Music oder Zefiro. Neben ihrer intensiven Beschäftigung mit der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts widmet sich Dorothee Oberlinger immer wieder auch der zeitgenössischen Musik, so wirkte sie an der jüngsten CD "Touch" des Schweizer Pop-Duos "Yello" mit. Seit 2009 ist sie Intendantin der traditionsreichen Arolser Barockfestspiele und seit 2004 ist sie Professorin an der Universität Mozarteum Salzburg wo sie das dortige Institut für Alte Musik leitet.

 

 

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