2015-2016 A3: Bamberger Symphoniker 12.11.2015

Drucken

 Donnerstag, 12. November 2015, 20 Uhr

Stadthalle Bayreuth, Großes Haus

 

Bamberger Symphoniker

 

Dirigent:  Jakub Hrůša

Solistin:  Karen Gomyo, Violine

 

Josef Suk: Fantastisches Scherzo op. 25

Dimitri Schostakowitsch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 99

Hector Berlioz: Symphonie fantastique C-Dur op. 14

 

 Kartenkauf

 Biografie: Jakub Hrůša

Hrusa Jakub co Prague Philharmonia

Designierter Chefdirigent Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie

Jakub Hrůša ist ab Herbst 2016 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker – Bayerische
Staatsphilharmonie. Das Gramophone Magazine bezeichnete den in Brno in der Tschechischen
Republik geborenen Dirigenten als „kurz davor, größte Bedeutung zu erlangen“. Er ist Ständiger
Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie Prag, Erster Gastdirigent des Tokyo Metropolitan
Symphony Orchestra und war von 2009 bis 2015 Musikdirektor und Chefdirigent von PKF-Prague
Philharmonia.
Er ist regelmäßig zu Gast bei den bedeutendsten Orchestern der Welt wie dem Philharmonia
Orchestra, der Tschechischen Philharmonie, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Cleveland
Orchestra und dem Orchestre Philharmonique de Radio France.
Künstlerische Höhepunkte der jüngsten Zeit waren seine Auftritte in bei den »Bohemian Legends«
und »The Mighty Five« – zwei bedeutende Konzertserien des Philharmonia Orchestra – sowie seine
Debüts beim Philadelphia Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic, den Wiener Symphonikern, dem
DSO Berlin und dem Russischen Nationalorchester.
In der Saison 2015/2016 wird er seine lang erwarteten Debüts beim Concertgebouworkest Amsterdam
und dem Orchestra Filarmonica della Scala sowie an der Wiener Staatsoper (»Die Sache Makropoulos
« in einer Neuinszenierung von Peter Stein) und an der Frankfurter Oper (»Il Trittico«) geben.
2016 ist er erneut beim Glyndebourne Festival zu erleben und dirigiert Janáčeks »Das schlaue
Füchslein«.
Als Operndirigent war er seit seinem Debüt im Jahr 2008 regelmäßig beim Glyndebourne Festival zu
erleben (»Carmen«, »The Turn of the Screw«, »Don Giovanni«, »La Bohème«). Von 2010 bis 2012
war er Music Director von »Glyndebourne on Tour«. Er leitete Produktionen an der Opéra National de
Paris (»Rusalka«), an der Finnischen Nationaloper (»Jenůfa«), an der Königlichen Dänischen Oper
(»Boris Godunow«) und am Prager Nationaltheater (»Das schlaue Füchslein«, »Rusalka«).
Bei Supraphon hat er sechs CDs veröffentlicht, darunter ein von der Kritik hoch gelobter Live-
Mitschnitt vom Festival »Prager Frühling« mit Bedřich Smetanas »Má vlast«. Mit der Tschechischen
Philharmonie und Nicola Benedetti hat er die Violinkonzerte von Piotr I. Tschaikowsky und Max Bruch
aufgenommen (Universal), mit dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra entstanden Live-
Aufnahmen von Hector Berlioz’ »Symphonie fantastique«, Richard Strauss’ »Eine Alpensinfonie« und
Josef Suks »Asrael«-Symphonie (Octavia Records).
Jakub Hrůša studierte Dirigieren an der Akademie der musischen Künste Prag. Er ist Präsident des
International Martinů Circle und lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Prag.
            

Biografie KAREN GOMYO | Violine

Gomyo Karen co Gabrielle Revere 5

“…deeply serious, temperamental and just plain gorgeous… always with a clear sense of the
music’s rhythmic pulse and sonic perspectives.” – Toronto Globe & Mail
“First-rate artist of real music command, vitality, brilliance and intensity.” – Chicago Tribune

Die Geigerin Karen Gomyo, Trägerin des angesehenen Avery Fisher Career Grant 2008, fiel
dem Publikum erstmals durch ihren Sieg beim Young Concert Artists International Auditions
1997 auf. Damals war sie 15 Jahre alt. Seither reist Karen Gomyo als Solistin und
Kammermusikerin durch Nord- und Südamerika, Europa und Asien.
Karen Gomyo trat als Solistin mit dem New York Philharmonic Orchestra, dem Los Angeles
Philharmonic, dem Philadelphia Orchestra, dem San Francisco Symphony Orchestra und dem
National Symphony of Washington D.C. auf. In Europa war sie u.a. mit dem City of
Birmingham Symphony Orchestra, dem Danish Radio Symphony Orchestra, dem Royal
Scottish National Orchestra, dem Bergen Philharmonic, der Camerata Salzburg und dem Den
Haag Residentie Orkest zu hören.
Sie arbeitet mit Dirigenten wie Sir Andrew Davis, Leonard Slatkin, Neeme Järvi, Andrew
Litton, David Robertson, David Zinman, Yannick Nézet-Séguin, Louis Langrée, Thomas
Dausgaard, Pinchas Zukerman, Heinrich Schiff, Peter Oundjian, Hannu Lintu, Vasily Petrenko,
Kirill Karabits, Robin Ticciati und Jakub Hrůša zusammen.
Im Februar 2015 wird Karen Gomyo die amerikanische Erstaufführung von Matthias
Pintschers Violinkonzert “Mar’eh” mit dem National Symphony of Washington D.C. unter der
Leitung des Komponisten spielen. Weitere Höhepunkte der Saison 2014-15 beinhalten
Wiedereinladungen beim Cleveland Orchestra, beim Toronto Symphony, Detroit Symphony,
Oregon Symphony und beim Vancouver Symphony. Zum wiederholten Male wird sie in
Australien gastieren. In Europa stehen Debuts beim Niedersächsischen Staatsorchester
Hannover, beim Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, beim Aalborg Symfoniorkester
in Dänemark sowie beim Argovia Philharmonic mit einer Tournee durch die Schweiz an.
In der vergangenen Saison war Karen Gomyo erstmals im Concertgebouw Amsterdam zu
Gast, wo sie als Solistin mit dem Residentie Orkest auftrat. Das Konzert wurde vom
Niederländischen Fernsehen ausgestrahlt. Weiterhin gastierte sie beim Danish Radio
Symphony Orchestra, bei den Symphonieorchestern von Sydney, Queensland und Perth,
beim Moritzburg Festival sowie bei den Dresdner Musikfestspielen.

Als passionierte Kammermusikerin ist Karen Gomyo ein gern gesehener Gast bei Festivals in
den USA und Europa. Im Sommer 2014 tritt sie beim Risør Festival in Norwegen, beim
Büsingen Festival in Deutschland und bei den Musiktagen Mondsee in Österreich auf, wo sie
mit Lars Anders Tomter, Leif Ove Andsnes, Christian Ihle Hadland, Sharon Kam, Christian
Poltéra und Lawrence Power musiziert.
Karen Gomyos großes Interesse gilt der Musik des Nuevo Tango von Astor Piazzolla. 2012
tourte sie mit den Weggefährten und Musikerkollegen Piazzollas Pablo Ziegler (Klavier),
Hector del Curto (Bandoneon), Claudio Ragazzi (Elektrische Gitarre), Pedro Giraudo
(Kontrabass) und dem klassischen Pianisten Alessio Bax mit einem einzigartigen Programm,
das sich der Musik Piazzollas und der klassischen Komponisten, die ihn beeinflussten,
widmete.
Im Dezember 2013 trat Karen Gomyo in dem von NHK World produzierten und weltweit
ausgestrahlten Dokumentarfilm „The Mystery of Stradivarius“ auf, in welchem sie als
Geigerin und Sprecherin durch den Film führte.
Karen Gomyo spielt die Stradivari „Aurora, ex-Foulis“ aus dem Jahr 1703, die ihr exklusiv von
einem privaten Förderer zur Verfügung gestellt wird.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Website der Künstlerin 
www.karengomyo.com


Totale Bamberger 11-2005 neu 14 30 © Peter Eberts

 

Mehr über die Bamberger Symphoniker: http://www.bamberger-symphoniker.de/orchester.html

 

 

© 2012 Kulturfreunde Bayreuth
Joomla 1.7 templates free by Joomla Template Maker