2015-2016 A11: Iiro Rantala 15.04.2016

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 Freitag, 15. April 2016, 20 Uhr

Das Zentrum, Europasaal

Bayreuth, Äußere Badstraße 7 A

 

Iiro Rantala, Klavier

Iiro Rantala 

in Zusammenarbeit mit dem Jazz-Forum Bayreuth

 

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 Biografie: Iiro Rantala

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Der finnische Pianist Iiro Rantala ist ohne Zweifel der international erfolgreichste Jazzmusiker seines Heimatlandes. Bekannt wird er durch sein „Trio Töykeät“ einem der wildesten, witzigsten und visionärsten Klaviertrios der internationalen Jazzszene, welches sich nach tausenden von Konzerten und 18 Jahren Zusammenarbeit im Jahr 2006 in Freundschaft trennte. Was folgte ist Iiro Rantalas bisher größer Erfolg: Sei Piano-Solo Album „Lost Heroes“, welches im Februar 2011 erschienen ist. Von Deutschlands Musikjournalisten wurde dieses mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik zum besten Jazzalbum des Jahres 2011 gekürt. Der Echo Jazz 2012 in der Kategorie „Bester Pianist international“ für „Lost Heroes“ ist der bisherige Höhepunkt in Iiro Rantalas Karriere. Auf dem Album verbeugt sich Rantala vor seinen großen, verstorbenen Helden, von Esbjörn Svensson bis Luciano Pavarotti: „Ein Meisterstück musikalischer Heldenverehrung“ titelt der Stern. Mit seinem 2. ACT-Album „My History of Jazz“ gelingt Rantala eine einzigartige, ganz auf Melodien konzentrierte Mischung voller verschiedener Stimmungen: Mit Bach als Klammer wirft er mit der ihm typischen Kombination aus Witz, Intelligenz und schier grenzenloser Technik einen ganz eigenen Blick auf die Jazzgeschichte.

 

Iiro Rantala ist ein „Naturereignis an den Tasten“ (Jazzthing), ein Alleskönner, von dem der New Yorker Pianist und Arrangeur Gil Goldstein völlig zu Recht sagt: „Iiro Rantala ist eine pianistische Sensation und der stärkste mir bekannte Grund, an Reinkarnation zu glauben: Weil seine Technik wie sein musikalischer Sensus aus Tiefen spricht, die unmöglich in einem Leben alleine ergründet sein können.“

Bislang war der Name Rantala vor allem mit dem Trio Töykeät verbunden, einem der wildesten, witzigsten und visionärsten Klaviertrios der internationalen Jazzszene: Da lotete der finnische Pianist alle Möglichkeiten dieser klassischen Besetzung aus, mal als energiegeladener Tastenlöwe, mal als feinfühliger Romantiker, dann wieder als burlesker Spaßvogel. Sein Spiel sprengte zwar alle Stile und war ebenso kompromisslos wie zugleich unterhaltsam, doch wurde es stets von einem magischen Dreieck zusammengehalten: grenzenlose Technik, Sinn für Humor und untrüglicher Geschmack. Qualitäten, die sich Rantala bewahrt hat, auch nachdem er 2006 das Trio Töykeät nach 18 Jahren aufgelöst hatte, um sich auf seine Solokarriere zu konzentrieren.

Diese kam in Schwung als Rantala mit Lost Heroes 2011 sein Debüt als Exklusivkünstler bei ACT gab. Auf dem Soloklavieralbum zollt der Finne seinen musikalischen Helden von Jean Sibelius, Esbjörn Svensson bis hin zu Luciano Pavarotti mit Eigenkompositionen Tribut. Rantala vermeidet dabei jegliche Sentimentalitäten zugunsten einer großen, ehrlichen Geste der Verehrung, und bleibt dabei ganz er selbst: Einer der souveränsten Pianisten des skandinavischen Jazz.

Die Einspielung wurde als eine der besten Pianosolo-Aufnahmen der letzten Jahre begeistert gefeiert. Die Süddeutsche Zeitung sprach von einem „Meisterstück“, die Deutsche Schallplattenkritik kürte Lost Heroes zum Jazzalbum des Jahres und Rantala wurde im Juni 2012 mit dem ECHO Jazz als bester internationaler Pianist geehrt.

Am 26. Oktober erscheint Rantalas neues Album „My History of Jazz“, ein persönlicher und etwas anderer Blick auf die Jazzgeschichte und die Rolle des Pianos in ihr. Mit Lars Danielsson (Bass), Morten Lund (Drums) und Adam Baldych (Violine).

Iiro Rantala auf ACT:

„Lost Heroes“ (ACT 9504-2)

„My History of Jazz“ (ACT 9531-2)

 

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