2016-2017 A1: Stuttgarter Kammerorchester - 12.10.2016

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Mittwoch, 12. Oktober 2016, 20 Uhr

Das Zentrum, Europasaal

 

Stuttgarter Kammerorchester

Leitung: Matthias Foremny

Solistin: Alexandra Conunova, Violine

 

Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento B-Dur KV 137

Pēteris Vasks: "Vox Amoris", Fantasie für Violine und Orchester

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Franz Schubert: "Der Tod und das Mädchen" D 810 Fassung für Streichorchester

 

 

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 Biografie: Stuttgarter Kammerorchester

Stuttgarter Kammerorchester

Das im Jahr 1945 gegründete Stuttgarter Kammerorchester ist eines der renommiertesten Ensembles seiner Art und nimmt seit nun mehr 70 Jahren einen herausragenden Platz in der internationalen Orchesterlandschaft ein. Seit der Saison 2013/2014 ist Matthias Foremny Chefdirigent des Orchesters. Er übernahm die Position von Michael Hofstetter, der dieses Amt von 2006 bis 2013 innehatte.

Seinen ausgezeichneten Ruf erwarb sich das Orchester bereits unter seinem legendären Gründer und langjährigen Leiter Karl Münchinger. In dieser Zeit war das Orchester in erster Linie durch die Interpretation von Werken J.S. Bachs und W.A. Mozarts bekannt. Dennis Russell Davies erweiterte von 1995 bis 2006 als Chefdirigent das Orchesterrepertoire insbesondere um Werke des 20. Jahrhunderts. Er ist dem Orchester weiterhin als Ehrendirigent verbunden.

Erste Schallplattenaufnahmen gehen bereits auf das Jahr 1949 zurück und sind Zeugnisse einer der erfolgreichsten Orchesterbiografien im jungen Nachkriegsdeutschland. Zuletzt erschienen in 2014 eine Aufnahme von CPE Bachs Hamburger Sinfonien (Hänssler Classic) unter der Leitung von Wolfram Christ, sowie in 2016 eine Einspielung von CPE Bachs Cellokonzerten mit Julian Steckel unter der Leitung von Susanne von Gutzeit (Hänssler Classic).

Zahlreiche international bekannte Solisten konzertieren mit dem Ensemble. Zu diesen zählen unter anderem Jörg Widmann, Steven Isserlis, Fabio Biondi, Fazil Say, Renaud und Gautier Capuçon, Thomas Zehetmair, Richard Egarr, Anne-Sophie Mutter, Nicolas Altstaedt, Paul Meyer, Kolja Blacher, Julian Steckel, Nils Mönkemeyer, Dorothee Oberlinger und Sergei Nakariakow.

Ein wichtiger Akzent in der Arbeit des Stuttgarter Kammerorchesters ist die Kooperation mit Stuttgarter Bildungseinrichtungen. Neben zahlreichen Projekten mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, arbeitet das Orchester mit Schülern und sehbehinderten Jugendlichen in Rahmen von Education-Projekten zusammen.

Das Stuttgarter Kammerorchester nimmt seine Aufgabe als musikalischer Botschafter durch eine intensive und weltweite Gastspieltätigkeit wahr. Nach Konzerten in Frankreich, Spanien, Indien und Nepal in den vergangenen Jahren unternahm das Orchester zuletzt Tourneen und Gastspielreisen nach China und Japan, nach Südkorea, Österreich sowie in die Niederlande.

Für sein außergewöhnliches Engagement wurde dem Stuttgarter Kammerorchester im Jahr 2008 der Europäische Kammermusikpreis der Europäischen Kulturstiftung verliehen.

Das Stuttgarter Kammerorchester wird gefördert vom Land Baden-Württemberg, der Stadt Stuttgart und der Robert Bosch GmbH.

 

Biografie Chefdirigent Matthias Foremny:

Matthias Foremny ist seit der Saison 2011/12 Erster ständiger Gastdirigent an der Oper Leipzig, seit der Saison 2013/14 Chefdirigent des Stuttgarter Kammerorchesters und seit 2014 lehrt er auch als Professor für Dirigieren und Orchesterleitung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig.

Nach seinem Engagement als erster Kapellmeister am Landestheater Detmold wurde er im Jahr 2000 als erster Kapellmeister von der Komischen Oper Berlin verpflichtet. Hier dirigierte Matthias Foremny neben dem umfangreichen Repertoire auch die Premieren von BrittensTurn of the Screw(Bayerischer Theaterpreis) und LigetisLe grand macabre. Im Jahr 2002 wurde er vom Deutschen Musikrat als „Preisträger des Dirigentenforums“ ausgezeichnet. Von 2003 bis 2012 war Matthias Foremny GMD und Operndirektor am Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin.

Als Gastdirigent im Opernbereich wird Matthias Foremny immer wieder von der Deutschen Oper Berlin sowie von der Hamburgischen Staatsoper eingeladen. An der Deutschen Oper Berlin übernahm er u.a. die ProduktionenTosca undDie Hochzeit des Figaround an der Hamburgischen StaatsoperManon LescautundLa Bohème.

Konzertdirigate führten Matthias Foremny u.a. zur Staatskapelle Dresden, zum Deutschen Sinfonieorchester Berlin, NDR Hamburg und Hannover, dem RSB Rundfunksinfonieorchester sowie zur Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern.

Matthias Foremny liegt viel an einem direkten und persönlichen Kontakt zum Publikum, was in besonderer Weise in moderierten Konzertformen zum Ausdruck kommt. Die Ansprache von jungem Publikum und Nachwuchsmusikern ist ihm ein besonderes Anliegen, sei es in Form innovativer Theaterjugendprojekte, als Dozent oder als Juror in internationalen Wettbewerben. So leitete der Künstler bereits 2014 die Eröffnungsgala der Internationalen Meistersinger Akademie (IMA) und übernahm diese auch im folgenden Jahr 2015.

In den Saisonen 2014/15 und 2015/16 gastierte Matthias Foremny zusammen mit der Oper Leipzig beim Beijing Music Festival und dirigierte dort die „China-Premiere“ vonAriadne auf Naxos. Desweiteren übernahm er an der Oper in Leipzig die Neu-Einstudierung des DoppelabendsE Canterville Ghost / Pagliacci, dieTannhäuser Premiere und Rienzi Vorstellung bei den Wagner-Festtagen sowie die PremiereLe Nozze die Figaro. In der ersten Hälfte des „Britten-Jahres“ 2016 gastierten Matthias Foremny und das Stuttgarter Kammerorchester zusammen mit dem Tenor Klaus-Florian Vogt u.a. auch in der Kölner Philharmonie.

Für die Spielzeit 2016/17 sind – neben seinen Verpflichtungen als Chefdirigent des Stuttgarter Kammerorchesters, als Erster ständiger Gastdirigent an der Oper und seiner Professur für Dirigieren an der Hochschule in Leipzig – folgende Gastspiele geplant: bei der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, beim Istanbul State Symphony Orchestra sowie beim Guangzhou und Shanghai Symphony Orchestra. Mit PuccinisLa Bohèmewird Matthias Foremny im Dezember 16 / Januar 17 an der Oper Köln debütieren.

Stand: Juni 2016

Biografie: Alexandra Conunova  (bitte Klick auf Name)

 

 

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