2012-2013 A11: Bamberger Symphoniker 23.06.2013

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Sonntag, 23. Juni 2013, 19.30 Uhr

Stadthalle Bayreuth, Großes Haus

 

Bamberger Symphoniker

 

Großes Jubiläumskonzert

zum

Wagner-Jahr

 

Dirigent: Jonathan Nott

 

Richard Wagner: Auszüge aus „Der Ring des Nibelungen“

  

In Zusammenarbeit mit der Stadt Bayreuth

 

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Die Bamberger Symphoniker in der Konzerthalle Bamberg c Peter Eberts

Die Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie

Seit jeher genießen die Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie eine Ausnahmestellung in der Musikwelt. Über 6500 Konzerte in mehr als 60 Ländern und über 500 Städten – dies ist die Bilanz der Bamberger Symphoniker, die damit als das deutsche Reiseorchester gelten können. Stete Einladungen zu den bedeutenden Festivals und zu Tourneen im In- und Ausland, aber auch Auszeichnungen für die Einspielungen des Orchesters, darunter jüngst der MIDEM Classical Award und der Internationale Schallplattenpreis „Toblacher Komponierhäuschen“, belegen die Wertschätzung, die die Bamberger Symphoniker allerorten erfahren.

Diese Wertschätzung ist auch und gerade das Verdienst der Chef- und Gastdirigenten, die in den vergangenen Jahrzehnten am Pult der Bamberger Symphoniker standen und das Orchester geprägt haben. Seit Januar 2000 trägt Jonathan Nott als Chefdirigent die künstlerische Verantwortung für das Orchester. Neben ihm hat seit März 2006 auch Herbert Blomstedt als Ehrendirigent eine herausgehobene Position in Bamberg inne, mit Beginn der Saison 2010/2011 übernahm überdies Robin Ticciati den Posten des Ersten Gastdirigenten.

Mit riesigem Erfolg trat Jonathan Nott das Erbe seiner Vorgänger am Pult des traditionsreichen Klangkörpers an und führt dieses Erbe weiter ins 21. Jahrhundert. Im Oktober 2011 stand er in einem Sonderkonzert zum 500. Mal am Pult „seines“ Orchesters. Mit den Bamberger Symphonikern ist er regelmäßig bei allen wichtigen Festivals zu Gast. So gaben er und das Orchester 2003 ihr gemeinsames Debüt beim Edinburgh International Festival, bei dem sie erneut 2005 und 2011 als „orchestra in residence" auftraten. Mit Jonathan Nott gab die Bayerische Staatsphilharmonie Konzerte bei den Salzburger Festspielen (2004), dem Beijing Music Festival (2008), den Londoner Proms (2009) sowie viermal im New Yorker Lincoln Center und unternahm ausgedehnte Reisen durch Europa mit Konzerten in Paris, Madrid, Brüssel, Wien, Luxembourg, London, Wien und Berlin sowie drei Tourneen nach Japan. 2007 waren die Bamberger Symphoniker „orchestra in residence“ beim Lucerne Festival mit Jonathan Nott als „artiste étoile“ und spielten vor Papst Benedikt XVI. in der Päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo anlässlich des Jubiläums 1000 Jahre Bistum Bamberg. In den letzten Jahren unternahmen sie außerdem Tourneen nach China und Südamerika und werden im Herbst 2012 wieder in Japan zu hören sein.

Darüber hinaus sind die Bamberger Symphoniker und ihr Chefdirigent regelmäßig zu Gast bei den wichtigen Festivals und in den bedeutenden Konzerthäusern Deutschlands, Österreichs und der Schweiz wie dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Konzerthaus Dortmund, der Philharmonie Essen, der Tonhalle Zürich, dem Konzerthaus Wien, dem Herkulessaal München, dem Beethovenfest Bonn, dem Rheingau Musik Festival oder dem Kissinger Sommer.

Zahlreiche CD-Produktionen, allesamt in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk und dem Label Tudor, haben die Bamberger Symphoniker unter der Leitung Jonathan Notts vorgelegt. Mit ihm spielte das Orchester sämtliche Symphonien Schuberts ein – ergänzt um zeitgenössische Werke zum Thema „Schubert“, darunter Kompositionen von Henze, Rihm, Widmann und Mantovani. Ebenso aufgenommen wurde die Erstfassung von Bruckners dritter Symphonie sowie Werke von Janáček und Stravinsky. Aus der Reihe der Mahler-Symphonien sind bislang die Einspielungen der Symphonien Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 7 und 9 erschienen. Die CD mit der neunten Symphonie wurde mit mehreren hochklassigen Preisen ausgezeichnet.

 

 Jonathan Nott, Dirigent

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Jonathan Nott trat den Posten des Chefdirigenten bei den Bamberger Symphonikern – Bayerische Staatsphilharmonie im Januar 2000 an und übernahm mit riesigem Erfolg das Erbe seiner Vorgänger am Pult des traditionsreichen Klangkörpers. Im Oktober 2011 stand er in einem Sonderkonzert zum 500. Mal am Pult „seines“ Orchesters.

Mit den Bamberger Symphonikern ist er regelmäßig bei allen wichtigen Festivals zu Gast. So gaben er und das Orchester 2003 ihr gemeinsames Debüt beim Edinburgh International Festival, bei dem sie erneut 2005 und 2011 als „orchestra in residence" auftraten. Mit Jonathan Nott gab die Bayerische Staatsphilharmonie Konzerte bei den Salzburger Festspielen (2004), dem Beijing Music Festival (2008), den Londoner Proms (2009) sowie viermal im New Yorker Lincoln Center und unternahm ausgedehnte Reisen durch Europa mit Konzerten in Paris, Madrid, Brüssel, Wien, Luxembourg, London, Wien und Berlin sowie drei Tourneen nach Japan. 2007 waren die Bamberger Symphoniker „orchestra in residence“ beim Lucerne Festival mit Jonathan Nott als „artiste étoile“ und spielten vor Papst Benedikt XVI. in der Päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo anlässlich des Jubiläums 1000 Jahre Bistum Bamberg. In den letzten Jahren unternahmen sie außerdem Tourneen nach China und Südamerika und sind 2012 wieder in Japan zu hören. 

Darüber hinaus sind die Bamberger Symphoniker und ihr Chefdirigent regelmäßig zu Gast bei den wichtigen Festivals und in den bedeutenden Konzerthäusern Deutschlands, Österreichs und der Schweiz wie dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Konzerthaus Dortmund, der Philharmonie Essen, der Tonhalle Zürich, dem Konzerthaus Wien, dem Herkulessaal München, dem Beethovenfest Bonn, dem Rheingau Musik Festival oder dem Kissinger Sommer. „Together, I think they’ve created one of the most exciting partnerships in orchestral music“, schrieb der britische „Guardian“ über die Bayerische Staatsphilharmonie und Jonathan Nott. Im September 2011 verlängerte er seinen Vertrag in Bamberg bis zum Jahr 2016.

Unter Jonathan Nott haben sich die Bamberger Symphoniker in der jüngeren Vergangenheit auf verschiedensten Repertoire-Feldern profiliert, zuletzt rückte vor allem die Musik Mahlers in den Fokus des Orchesters. Längst gilt die Bayerische Staatsphilharmonie als eines der führenden Mahler-Orchester, mit ihren Interpretationen sorgen Jonathan Nott und die Bamberger Symphoniker in der Musikwelt für Aufsehen. Aus der Reihe der Mahler-Symphonien sind bislang die Einspielungen der Symphonien Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 7 und 9 erschienen. Die CD mit der neunten Symphonie wurde mit mehreren hochklassigen Preisen ausgezeichnet, so mit dem Internationalen Schallplattenpreis „Toblacher Komponierhäuschen“ 2009 und dem MIDEM Classical Award 2010. Die übrigen Einspielungen wurden mehrfach von internationalen Fachmagazinen prämiert. 

Dass Jonathan Nott, Träger des Kultur-Preises Bayern 2009 und des Ehrenringes der Stadt Bamberg, neben dem großen, „reinen“ Orchesterrepertoire der menschlichen Stimme einen gewichtigen Platz in seinen Programmen einräumt, überrascht kaum angesichts seiner musikalischen Ausbildung, studierte er doch nicht nur Musikwissenschaft in Cambridge und Dirigieren in London, sondern auch Gesang und Flöte in Manchester. Er dirigierte die Bamberger Symphoniker in konzertanten Aufführungen von Beethovens „Fidelio“ und Wagners „Die Walküre“, „Das Rheingold“, „Siegfried“ und „Tristan und Isolde“, dazu widmete er sich Ligetis Requiem, Verdis „Messa da Requiem“ sowie Haydns Azione teatrale „L’isola disabitata“ – letztgenanntem Werk in einer szenischen Produktion am Bamberger E.T.A.-Hoffmann-Theater. 

Zu Jonathan Notts Arbeit am Dirigentenpult hinzu tritt sein Engagement für den dirigentischen Nachwuchs: 2004 richtete das Orchester zum ersten Mal den Bamberger Symphoniker Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerb aus, der international als hochkarätiges Forum der künstlerischen Nachwuchsförderung wahrgenommen wird und dessen Jury-Präsident Jonathan Nott seit der ersten Austragung ist. Für den Gewinner der ersten Auflage des Wettbewerbs, Gustavo Dudamel, wurde der Erfolg in Bamberg zum Auftakt einer atemberaubenden Karriere, die den Venezolaner inzwischen zu den weltweit bedeutendsten Orchestern führt. Der nächste Wettbewerb findet im Juni 2013 statt. 

Jonathan Nott übernahm nach einem Engagement an der Oper Frankfurt 1991 zunächst die Stelle des Ersten Kapellmeisters am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden, in der Saison 1995/1996 leitete er dieses Haus interimistisch auch als Generalmusikdirektor. Während dieser Zeit dirigierte er ein breites Spektrum der Opern-, Ballett- und Musical-Literatur, zugleich begann seine intensive Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern. 1997 ging Jonathan Nott an das Luzerner Theater und trat als Chefdirigent die Leitung des Luzerner Sinfonieorchesters an. Parallel dazu hatte er von 2000 bis 2003 die Leitung des von Pierre Boulez gegründeten Ensemble Intercontemporain in Paris inne, bei dem er seither regelmäßig als Gastdirigent zu erleben ist.

In den vergangenen Jahren stand Jonathan Nott am Pult fast aller bedeutenden Symphonieorchester Europas und der USA.  Mit den Berliner Philharmonikern nahm er auf persönlichen Wunsch des Komponisten sämtliche Orchesterwerke György Ligetis auf CD auf. Die Einspielungen wurden von der Fachpresse mit Begeisterung aufgenommen. „Der Komponist György Ligeti, wahrlich kein einfacher Zeitgenosse und überaus kritisch gegenüber Interpreten, sprach nur in höchsten Tönen von dem Dirigenten“, schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung im März 2010 über Jonathan Nott.

 

Stand: 06/ 2012

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