2014-2015 A1: Robert Schumann Philharmonie Chemnitz

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 Samstag, 20. September 2014, 20 Uhr

Stadthalle Bayreuth, Großes Haus

 

Robert Schumann Philharmonie

 

Dirigent: Frank Beermann

Solistin: Julia Bauer, Sopran

 

Franz Schubert: Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzertarie „Ah, se in ciel, benigne stelle“ KV 538

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzertarie „Popoli di Tessaglia“ KV 316 

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“

 

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Robert-Schumann-Philharmonie

Die Robert-Schumann-Philharmonie gehört zu den traditionsreichsten Orchestern Deutschlands. 1833 als Stadtorchester durch Wilhelm August Mejo gegründet, erlangte das Orchester zunehmend überregionale Bedeutung. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums fand 1983 die Umbenennung in „Robert-Schumann-Philharmonie“ statt.


Seit 2007 ist Frank Beermann Generalmusikdirektor in Chemnitz. Unter seiner Leitung finden verstärkt CD-Produktionen statt. Die CD mit sämtlichen Konzerten für Klavier und Orchester von Mendelssohn Bartholdy, eingespielt gemeinsam mit dem Pianisten Matthias Kirschnereit, erhielt 2009 den ECHO Klassik.


In den letzten Jahren waren Dirigenten wie Michail Jurowski, Peter Eötvös, Peter Gülke, Martin Haselböck, Stefan Blunier, Hermann Bäumer, Stefan Soltesz, Pedro Halffter und Solisten wie Olga Scheps, Fabio Bidini, Jan Vogler, Linus Roth, Martin Stadtfeld, das GrauSchumacher Piano Duo, Matthias Kirschnereit, Ulf Wallin, Jörg Widmann sowie das Ensemble Kolsimcha in Chemnitz zu Gast.


Die Robert-Schumann-Philharmonie ist auch gern gesehener Partner verschiedener Konzertveranstalter. Gastspiele führten das Orchester in den letzten Jahren u. a. nach Venedig, Thessaloniki, Rom, Salzburg, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Köln, München, Berlin, Dresden, New York in verschiedene spanische Konzertsäle sowie zu den Festspielen auf Schloss Neuschwanstein, zum KlassikSommer Hamm, in die Tonhalle Zürich und ins Brucknerhaus Linz.


Zu den Aufgaben des Orchesters gehören neben Aufführungen in Oper, Operette, Musical und Ballett die monatlichen Sinfoniekonzerte sowie zahlreiche weitere Konzerte sowohl in sinfonischer als auch in kammermusikalischer Besetzung. Einen ganz besonderen Stellenwert nimmt die Kinder- und Jugendarbeit im Programm des Orchesters ein. 



 Biografie Frank Beermann

Frank Beermann 1

Frank Beermann begann seine berufliche Laufbahn am Staatstheater Darmstadt und am Theater Freiburg. Anschließend wirkte er vier Jahre als Kapellmeister an der Hamburgischen Staatsoper. Gastdirigate führten ihn u. a. an die Deutsche Oper Berlin, an die Bayerische Staatsoper München, an das Teatro Liceu in Barcelona, die Königliche Oper in Stockholm und die Finnische Nationaloper Helsinki. Er arbeitete mit Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orquesta Filarmónica de Gran Canaria sowie diversen Orchestern der ARD. Seit 2007 ist Frank Beermann Generalmusikdirektor der Theater Chemnitz und Chefdirigent der Robert-Schumann-Philharmonie. In den letzten Jahren feierte er große Erfolge im Opern- und Konzertrepertoire. Sein ständig waches Interesse an unbekanntem und neuem Repertoire hat zu spannenden CD-Veröffentlichungen bei cpo, Sony Classical und BIS geführt. Dafür wurde er unter anderem mit dem Echo Klassik 2009 und dem Excellentia Award von Pizzicato, Luxemburg ausgezeichnet und für den ICMA nominiert. Mit der Robert-Schumann-Philharmonie veröffentlichte er u. a. die Klavierkonzerte von Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumanns Sinfonien Nr. 1 - 4 sowie dessen Werke für Violine und Orchester.Die deutsche Erstaufführung der Oper „Love and Other Demons“ von Peter Eötvös am Theater Chemnitz wurde von den deutschen Feuilletons genauso gefeiert wie die Wiederentdeckungen der Opern „Il Templario“ von Otto Nicolai, „Die Rose vom Liebesgarten“ von Hans Pfitzner, „Der Schmied von Gent“ von Franz Schreker und „Vasco de Gama“ von Giacomo Meyerbeer. Sein umfangreiches Repertoire hat in der jüngeren Vergangenheit Schwerpunkte bei Richard Strauss, Gustav Mahler und Richard Wagner gefunden. Nach der Gesamteinspielung der Mozartschen Klavierkonzerte mit Matthias Kirschnereit und den Bamberger Sinfonikern hat sich auch seine Beschäftigung mit Mozart ständig weiter entwickelt. So führten ihn Gastdirigate der Opern „Die Zauberflöte“ und „Le nozze di Figaro“ an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin. An der Semperoper dirigierte er mit großem Erfolg die Oper „Arabella“ von Richard Strauss. Die intensive Auseinandersetzung mit dessen Werk gipfelte in der Saison 2011/12 in der Produktion „Die schweigsame Frau“ in Chemnitz, die ebenfalls bei cpo auf CD erschienen ist.Engagements in der Saison 2012/13 führten ihn u. a. zum Königlichen Orchester nach Sevilla, zu den Orchestern nach Bilbao und Gran Canaria, zum Philharmonischen Orchester Helsinki und an die finnische Nationaloper in Helsinki.

 

 


Biografie Julia Bauer, Sopran

 

Julia Bauer Sopran

Julia Bauer hat sich im Koloraturfach wie auch als Interpretin neuer Musik einen Namen gemacht. Engagements führten sie u. a. an die Semperoper Dresden, die Oper Leipzig, ans Aalto-Theater Essen, an die Staatsoper Unter den Linden Berlin, die Volksoper Wien, das New National Theatre Tokyo, ans Brucknerhaus Linz sowie zu renommierten Festivals im In- und Ausland. Mit der Partie der Sierva María in der Oper „Love and Other Demons“ von Peter Eötvös in Chemnitz löste sie Begeisterungsstürme in den deutschen Feuilletons aus. Ebenso überzeugte sie als Lulu am Aalto-Theater Essen und als Aminta in der „Schweigsamen Frau“ am Teatro Maestranza Sevilla und an der Oper Chemnitz. Im Konzertfach reicht ihr Repertoire von Liederabenden über Mozarts Konzertarien bis hin zu Orchesterliedern von Berg, Mahler und Strauss.

 

 

 

 

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