2014-2015 A11: Bamberger Symphoniker

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 Freitag, 24. April 2015, 20 Uhr

Stadthalle Bayreuth, Großes Haus

 

Bamberger Symphoniker

 

Dirigent: Giovanni Antonini

Christian Schmitt, Orgel

 

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 33 B-Dur KV 319

Joseph Haydn: Orgelkonzert Nr. 1 C-Dur Hob. XVIII/1

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-moll op. 67 ("Schicksalssinfonie")

 

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Biografie: Giovanni Antonini

Antonini absolvierte seine musikalische Ausbildung in der Civica Scuola di Musicaseiner Heimatstadt, sowie amCentre de Musique Anciennein Genf. Mit seinem Ensemble konnte sich Antonini – insbesondere mit exemplarischen Vivaldi-Konzerten – rasch als Exponent der historischen Aufführungspraxis etablieren, begann mit Schallplattenaufnahmen und mit Gastspielen in den wichtigsten Konzertsälen Europas und der USA, sowie in Kanada, Südamerika, Australien, Japan und Malaysia.

Als Gründungsmitglied leitet Antonini seit 1989 das BarockensembleIl Giardino Armonico, dirigiert es und spielt solistisch auf Block- und Traversflöte. Das Ensemble wurde 1985 von Absolventen verschiedener europäischer Musikhochschulen in Mailand – allen voran Luca Pianca und Antonini – gegründet und spielt auf historischen Instrumenten. Antonini und sein Ensemble haben mit Künstlern wie Christoph Prégardien,Christophe CoinKatia und Marielle LabèqueLorenzo Ghielmi, Viktoria Mullova und Giuliano Carmignola zusammengearbeitet und treten weltweit auf. Aus der Begegnung mit Cecilia Bartoli ging 2000 dasVivaldi Album, ausgezeichnet mit dem Grammy Award, und 2009 das AlbumSacrificium hervor.

Giovanni Antonini ist auch gefragter Gastdirigent renommierter Orchestern in Berlin, Birmingham, Edinburgh, München, Paris, Stockholm, Toulouse, Zürich, sowie dem Concertgebouw-Orchester, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, der Camerata Salzburg und dem Orchestra of the Age of Enlightenment. Auf Einladung von Sir Simon Rattle dirigierte Antonini 2004 und 2005 die Berliner Philharmoniker und präsentierte Werke des 17. und 18. Jahrhunderts. Derzeit erarbeitet er mit dem Kammerorchester Basel eine Gesamteinspielung der Beethoven-Symphonien, die ersten sechs sind bereits erschienen.

Als Operndirigent leitete Giovanni Antonini u.a.Monteverdis L’OrfeoHändels Agrippina,Acis, Galatea e Polifemo,PergolesisLa serva padrona und CimarosasIl matrimonio segreto. In der Spielzeit 2008/09 gastierte er mit Le nozze di Figaro und Alcinaan der Mailänder Scala.

Zu den jüngsten Aufnahmen zählen Händels Concerti grossi op. 6, Vivaldis Oper Ottone in villa und die Alben Il Pianto di Maria – The Virgin’s Lament mit Bernarda Fink und Sacrificium mit Cecilia Bartoli. Auch die Norma von Vincenzo Bellini brachte er mit Cecilia Bartoli in einer Version auf die Bühne, die sich an der Fassung der Uraufführung orientiert.

2013 hat Giovanni Antonini die künstlerische Leitung des Festivals Wratislavia Cantans in Polen übernommen. 

Er erhielt bereits viele Auszeichnungen, wie z. B. im Jahr 2000 den Grammy Award, 2008Echo Klassik, Gramophone Award, Diapason d’Or, Choc du Monde de la Musique, Premio Fondazione Cini, Caecilia Award, 10 de Repertoire Gran Prix de Discophiles. ace> mitCecilia Bartoli. Auch dieNormavonVincenzo Bellinibrachte er mit Cecilia Bartoli in einer Version auf die Bühne, die sich an der Fassung der Uraufführung orientiert.

 

Biografie: Christian Schmitt

ECHO-Preisträger Christian Schmitt zählt nach Einladungen der Berliner Philharmoniker und der Salzburger Festspiele zu den gefragtesten Konzertorganisten seiner Generation.

Der 1976 geborene Musiker konzertiert inzwischen weltweit und spielt als Solist mit führenden Rundfunkorchestern und weiteren renommierten Klangkörpern. Dabei arbeitet er mit Künstlern wie Juliane Banse, Sibylla Rubens, Martin Grubinger, Michael Gielen, Reinhard Goebel, Sir Roger Norrington und Marek Janowski.

2012 gab Christian Schmitt sein Debüt bei den Salzburger Festspielen (Duo mit Magdalena Kožená). 2013 arbeitete er erstmals mit dem WDR-Sinfonieorchester zusammen, außerdem musiziert Christian Schmitt mit den Bamberger Symphonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und dem NDR-Sinfonieorchester. Höhepunkte der Saison 2013/14 sind CD-Aufnahmen mit Magdalena Kožená für  Deutsche Grammophon und ein solistischer Auftritt mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle.

Weitere Verpflichtungen führen den Organisten nach Reykjavik, Luxemburg, Stuttgart und Weimar. Unter seinen musikalischen Partnern sind Fabrice Bollon, Leopold Hager, Wen-Sinn Yang und Matthias Höfs.

Christian Schmitt ist auch als Pädagoge sehr aktiv, so an der Musikhochschule Stuttgart (Vertretungsprofessur im Lehrauftrag, Klasse Prof. Essl), der Hochschule für Musik Saar und an Musikhochschulen in Boston, Cremona, Oslo, Mexiko, Moskau, Seoul, Taschkent und Bogota. Er gehört außerdem mehreren Jurys an.

Seine Diskographie umfasst über 35 solistische CD-Aufnahmen sowie Mitschnitte für sämtliche Rundfunkanstalten der ARD. Für das Label cpo arbeitet er an Gesamteinspielungen von Koechlin, Widor, Gubaidulina und Pachelbel.

Christian Schmitt studierte Kirchenmusik und Konzertreife an der Musikhochschule Saarbrücken sowie Orgel bei James David Christie (Boston) und Daniel Roth (Paris). Außerdem studierte er an der Universität des Saarlandes Musikwissenschaft und Kath. Theologie. Der Künstler war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Deutschen Stiftung Musikleben und errang Preise bei mehr als zehn nationalen und internationalen Orgel- und Musikwettbewerben.

Internet: www.christianschmitt.info

 

Mehr über die Bamberger Symphoniker

 

 

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