2016-2017 A8: Kammerorchester Prag - 24.03.2017

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Freitag, 24. März 2017, 20 Uhr

Das Zentrum, Europasaal

 

Kammerorchester des Nationaltheaters Prag

 

Leitung: Petr Vronský

Solistin: Anastasia Kobekina, Violoncello (erkrankt)

Solist: Johannes Przygodda, Violoncello

 

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 28 C-Dur KV 200

Peter Tschaikowski: Rokoko-Variationen für Violoncello und Orchester op. 33 

***

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

 

 

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 Biografie: Petr Vronský      

 Vronský Petr

Petr Vronský - Dirigent

Stellt den Typus eines modernen Gegenwartskünstlers seiner Generation dar, der sich mit der Sicherheit sowohl auf dem Konzertpodium wie auch in der Welt der Oper bewegt, in beiden Bereichen  beachtenswerte Ergebnisse erzielte. Petr Vronský wurde geboren im 1946 in Prag. Bereits im Alter von sechs Jahren weihte er seine erste Lebensetappe der Geige. Sie fand ihren Höhepunkt im mehrmaligen Sieg in tschechoslowakischen Wettbewerben. Gleichzeitig spielte er im Opernorchester und Rundfunkorchester in Pilsen. Das Jahr 1967 bedeutete eine grundsätzliche Wende. Petr Vronský setzte sein Musikstudium an der Prager Musikakademie fort, nicht jedoch als Geiger, sondern als Student des Dirigierens. Zur selben Zeit lenkte er die Aufmerksamkeit auf sich durch seinen Erfolg im tschechoslowakischen Dirigentenwettbewerb 1971. Im internationalen Maßstab wurde er zum Laureaten der Wettbewerbe in Frankreich – Besancon 1971 und Berlin 1973. Noch zur Studienzeit 1971 wurde er erster Dirigent der Oper in Pilsen, seit 1974 künstlerischer Chef der Oper Usti nad Labem (Außig). Von der Staatlichen Philharmonie Brno (Brünn) wurde er 1979 engagiert und mit Beginn der Saison 83/84 zu deren Chefdirigenten ernannt und bekleidete diesen Posten bis 1991. Wegen seines Engagements in der Kammeroper Wien verließ er die ständige Dirigentenstelle in Brno und seitdem wirkte er als Gastdirigent  mit bedeutenden Symphonieorchestern in der Welt. /Rundfunkorchester München, Metropol Symphony Orchestra Tokyo, Dance Theatre Haag, Devlet Senfoni Orchestrasi Istanbul, Tschechische Philharmonie Prag, Jerusalem Symphony Orchestra, National Theater Prag. Seit 2002-2005 wurde er engagiert als Chefdirigent der Janáček Philharmonie Ostrava und jetzt ist als Chefdirigent der Mährischen Philharmonie tätig, mit der er u.a. im 2014 beim Festival Prager Frühling den Violoncellisten  Mischa Maisky begleitet hat. Gleichzeitig unterrichtet er als Dozent an der Musikhochschule Prag das Fach Dirigieren.  Mit dem Kammer- und Symphonieorchester des Nationaltheaters Prag arbeitet Petr Vronský regelmäßig zusammen, seit 2007 als Chefdirigent.

Biografie: Johannes Przygodda

Johannes Przygodda (*1993 in Berlin) begann mit dem Violoncellounterricht im
Alter von fünf Jahren und wurde mit sieben Jahren Jungstudent an der
Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Zu seinen Lehrern zählten Sabine
Andere und Stefan Forck in Berlin und Clemens Hagen in Salzburg, an der
Universität Mozarteum. Zur Zeit studiert Johannes bei Josef Schwab in Berlin und
bei Jerome Pernoo in Paris. Wichtige Impulse erhielt er außerdem unter anderem
von Wolfgang Boettcher, Laurence Dreyfus und Heinrich Schiff.
Bereits im Alter von acht Jahren gab Johannes Przygodda sein Debut als Solist mit
den Berliner Symphonikern im großen Saal der Philharmonie Berlin. Seitdem
konzertierte er u.a. mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem
Staatsorchester Brandenburg, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem
Berlin-Brandenburger Sinfonieorchester und mit der Philharmonie Baden-Baden.
Dabei spielte er unter der Leitung von Dirigenten wie Michael Sanderling,Heribert
Beissel, Evan Christ und Pavel Baleff.
Johannes ist mehrfacher Preisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ und
gewann zuletzt 2007 einen 1. Bundespreis sowie zwei Sonderpreise in der
Kategorie „Violoncello solo.“ 2005 erspielte er sich den 1. Preis beim
Internationalen Dotzauer-Wettbewerb in Dresden. Zudem ist er mehrfacher
Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds und erhielt
für die herausragende Leistung bei der Carl-Flesch Akademie 2011 den „Werner-
Stiefel Preis“ und 2012 einen weiteren Förderpreis. 2013 war Johannes Semifinalist
beim Internationalen Lutoslawski Wettbewerb in Warschau.
Johannes Przygodda spielt ein Cello von Ragnar Hayn aus dem Jahr 2010.

 

Biografie: Anastasia Kobekina, Violoncello

Anastasia Kobekina wurde 1994 im russischen Jekaterinburg geboren. Ihren ersten Cellounterricht erhielt sie im Alter von vier Jahren, und 2006 wurde sie am Moskauer Konservatorium in die Klasse von Olga Galochkina aufgenommen.

In ihrer Heimat machte die junge Cellistin bereits durch erste Preise bei internationalen Wettbewerben wie dem Fernseh-Wettbewerb „Nutcracker" (2007) oder dem Wettbewerb „New Names" in Moskau (2008) auf sich aufmerksam. 2008 war sie Finalistin des Wiener Wettbewerbes „Eurovision Young Musicians". In Kronberg erhielt sie 2010, nach einem Meisterkurs bei David Geringas, den Landgraf von Hessen-Preis. 2012 wurde ihr bei den Cello- Meisterkursen der Kronberg Academy das zweijährige Boris Pergamenschikow Stipendium zugesprochen. Sie erhält außerdem ein Stipendium von den Freunden Junger Musiker Berlin. 2015 gewann Anastasia Kobekina den ersten Preis beim Tonali Musikwettbewerb in Hamburg.

Ihre Konzerttätigkeit führte sie nicht nur in die bekannten Konzertsäle in Moskau, Berlin, Wien und Brüssel, sondern auch nach Tel Aviv, wo sie ihre Heimat bei der Eröffnung des russischen Kulturzentrums musikalisch vertrat. Sie trat solistisch mit Orchestern  wie den Moscow Virtuosi, dem Tchaikovsky-Sinfonieorchester Moskau, den Wiener Symphonikern, dem Litauischen Nationalorchester oder der Sinfonia Varsovia auf. Anastasia Kobekina nahm an Festivals wie dem „Moscow Meets Friends", dem „Rising Stars in Kremlin" oder dem Musikfestival in Alzenau teil.

Die Junge Solistin spielt ein modernes Instrument von Stephan von Baehr aus dem Jahre 2012, welches ihr von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wird.

2011, 2013 und 2015 wirkte Anastasia Kobekina beim Festival der Kronberg Academy mit, 2010 und 2012 bei den Cello-Meisterkursen und 2012 bei Chamber Music Connects the World. Seit 2012 studiert sie als Junge Solistin an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson. Das Studium wird  durch das Klaus-Martin Rath-Stipendium ermöglicht.

 

Kammerorchester Prag

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