Freitag, 27. April 2018, 20 Uhr

Das Zentrum, Europasaal

Sinfonietta Cracovia

 

Leitung: Jurek Dubal

Solistin: Susanne Hou, Violine

 

Anonymus:

 Symphonia de Nativitate

Felix Mendelssohn Bartholdy:

Sinfonia X h-Moll

Johann Sebastian Bach:   

Konzert f. Violine, Streichorchester und b.c. E-Dur BWV 1042

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Wolfgang Amadeus Mozart:

Konzert f. Violine und Orchester  D-Dur  KV 218

Sinfonie Nr. 29 A-Dur  KV 201

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Biografie: 

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SINFONIETTA CRACOVIA

Das offizielle ständige Orchester der Königlichen Hauptstadt Krakau

Die Sinfonietta Cracovia zählt zu den renommiertesten polnischen Klangkörpern und hat sich in ihrer mittlerweile mehr als 20 Jahre währenden Geschichte mit einem breiten Repertoire von Werken für Kammerensembles bis hin zu großer symphonischer Besetzung weit über die Grenzen des Landes hinaus einen herausragenden Namen gemacht.Seit ihrer Gründung, von Elżbieta und Krzysztof Penderecki unterstützt, hat die Sinfonietta Cracovia mit bedeutenden Musikern zusammengearbeitet, u.a. mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Christoph Eschenbach, Marc Minkowski, Rafael Payare und John Axelrod (Gastdirigent 2001–2009) sowie Solisten wie u.a. Rudolf Buchbinder, Gidon Kremer, Maxim Vengerov, Mischa Maisky, Tabea Zimmermann, Rainer Honeck, Daniel Ottensamer, Xavier de Maistre und Martin Grubinger.Dabei entstanden Aufnahmen für Fernsehender und Labels wie BBC, Arte, Channel Classics und Sony Classical.Das zeitgleich mit der politischen Wende entstandene Orchester versteht sich als künstlerisches Zeichen für ein weltoffenes, modernes Polen, das seine alte Orchestertradition mit international renommierten Musikern und Musikerinnen auf höchstem Niveau weiterführt.Seit 2014 fungiert Jurek Dybał als Generaldirektor und Künstlerischer Leiter. Neben seiner Tätigkeit als Chefdirigent der Sinfonietta Cracovia arbeitet Jurek Dybał regelmäßig mit Orchestern wie u.a. dem Wiener Kammerorchester, dem Concerto Köln, dem Tschechischen National-Sinfonieorchester, dem Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks, der Sinfonia Varsovia sowie den Philharmonischen Orchestern von Breslau, Posen und Danzig zusammen.Unter der Leitung von Jurek Dybałs erfolgten Gastspiele in China, Frankreich, Deutschland, Finnland den Niederlanden und Tschechien. Darüber hinaus macht das Orchester regelmäßig mit spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam wie u.a. Flashmobs, ein Konzertzyklus mit Neuer Musik ohne Applaus, Bodypainting, ein Wettbewerb für blinde Sänger, Multimediakonzerte sowie spontane Auftritte an ungewöhnlichen Orten wie in Minen, auf Flughäfen, in Spitälern und sozialen Einrichtungen.Besonders aktiv auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik, hat das Orchester zahlreiche Ur- und Erstaufführungen gespielt, darunter Werke von John Corigliano, Krzysztof Penderecki und Henryk Górecki. Außerdem hat die vielseitige Sinfonietta Cracovia bei mehreren renommierten Filmproduktionen und Filmmusikfestivals mitgewirkt und wurde zuletzt von John Williams für die Interpretation seiner Werke gepriesen.

Susanne Hou, Violine

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In eine musikalische Familie hineingeboren, war Yi-Jia Susanne Hou stets von Musik umgeben. Mit fünf Jahren trat sie erstmalig öffentlich auf und mit neun Jahren wurde sie schon vom Royal Conservatory of Music in Toronto als Stipendiatin eingeladen. Anschliessend erhielt sie ein Stipendium an der Juilliard School in New York, wo sie bei Dorothy DeLay, Naoko Tanaka und Cho-Liang Lin studierte.In eine musikalische Familie hineingeboren, war Yi-Jia Susanne Hou stets von Musik umgeben. Mit fünf Jahren trat sie erstmalig öffentlich auf und mit neun Jahren wurde sie schon vom Royal Conservatory of Music in Toronto als Stipendiatin eingeladen. Anschliessend erhielt sie ein Stipendium an der Juilliard School in New York, wo sie bei Dorothy DeLay, Naoko Tanaka und Cho-Liang Lin studierte.Der Geigerin Yi-Jia Susanne Hou gelang der internationale Durchbruch in der Konzertszene, als sie innerhalb von zwei Jahren erste Preise dreier namhafter, internationaler Violinwettbewerbe in Frankreich (Concours International Marguerite Long-Jacques Thibaud), Italien (Rodolfo Lipizer International Violin Competition) und Spanien (Pablo Sarasate International Violin Competition) erhielt.Seitdem konzertiert Susanne Hou weltweit als Solistin mit den bedeutenden Orchestern wie London Philharmonic, Radio-France, Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, dem SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem WDR Sinfonieorchester, dem Tschechischen Nationalorchester, der Toronto Symphony, der Vancouver Symphony, dem Ottawa National Arts Centre Orchestra, der Calgary Philharmonic, der Buffalo Philharmonic, der Hong Kong Philharmonic, der Singapore Symphony und der Tokyo Philharmonic und arbeitet mit weltweit renommierten Dirigenten und Künstlern wie Pinchas Zukerman, Alan Gilbert, Vladimir Spivakov, Marcello Viotti, Andreas Delfs, Marek Janowski oder Alain Trudel zusammen.Schon in jungen Jahren erhielt sie als Leihgabe eine 1729 „ex-Heath“ Guarneri del Gesù Geige vom „Canada Council for the Arts“, das hochtalentierte junge Künstler unterstützt.Kurz darauf wurde ihr von der Stradivari Gesellschaft Chicago die 1735 „ex-Mary Portman, Fritz Kreisler Giuseppe Guarneri del Gesù, Cremona“-Geige ausgeliehen, die ursprünglich im Besitz des legendären Fritz Kreisler war.Im November 2013 hat sich Susanne Hou mit dieser Geige einen Lebenstraum verwirklicht, indem sie als Hommage an die einzigartige, 300-jährige Geschichte dieser Violine das Beethoven-Violinkonzert mit dem Londoner Symphony Orchestra aufnahm. Produziert von Know Rules Media in Zusammenarbeit mit der britischen Firma Hi-BROW ist die Aufnahme sowohl als CD / DVD-Paket als auch in Form eines 60-minütigen Features für die weltweite Übertragung und Verteilung freigegeben.Zu ihren jüngsten Aufnahmen gehört das Butterfly Lovers Violinkonzert zusammen mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von John Nelson in der Cadogan Hall in London.