Änderung: Neues Programm und Orchester für A5


Mittwoch, 5. Dezember 2018, 20 Uhr

Das Zentrum, Europasaal

CONCERTO STELLA MATUTINA

"Glanz, Würde und Humor"

höfische Musik mit Zinken, Trompeten, Posaunen, Pauken,
Violen und Lauten aus dem 17. Jahrhundert

mit Werken von:

Cl. Monteverdi

B. Re

H.F. v. Biber

M. Cazatti

A. Bertali

Cl. Merulo

J.H. Schmelzer

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P.J. Ritter

H.F. v.Biber

G.B. Riccio

J. Vierdanck

A. Piccinini

J.C. Horn

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      Im Echoraum der Musik: Von Bologna über Kremsier nach Stralsund (Einführungsvortrag von Dr. Frank Piontk)

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Foto © Marcello Girardelli

   

Concerto Stella Matutina ist der Name eines jungen, dynamischen Barockorchesters, das sich mit Spielfreude und Virtuosität der historischen Aufführungspraxis verschrieben hat. Die Musiker aus den besten Orchestern Europas haben sich in Vorarlberg den Traum des eigenen Orchesters mit Konzertreihe erfüllt.

Es gibt junge Ensembles und erfahrene Ensembles. Concerto Stella Matutina (CSM) ist in der glücklichen Lage die Frische und das Engagement eines relativ jungen Orchesters mit der langjährigen Erfahrung seiner Mitglieder bei einigen der renommiertesten Barockensembles Europas (Concentus Musicus Wien, English Concert, L'Orfeo Barockorchester, u.a.) verbinden zu können.

Seit der Gründung des Barockorchesters 2005 wächst die Zahl der Engagements im In- und Ausland stetig. CSM bestreitet einen eigenen Konzertzyklus in Vorarlberg und hat sich in kürzester Zeit ein immer größer werdendes Stammpublikum erspielt. Dabei legen die MusikerInnen neben der Interpretation bekannter Meisterwerke auch ein besonderes Augenmerk auf vergessene Werke des 17. und 18. Jahrhunderts. Experimentelle Projekte z.B. mit Jazz/Fusion, zeitgenössischem Tanz und die Umsetzung neuester aufführungspraktischer Erkenntnisse erweitern regelmäßig den aufgeschlossenen Horizont von CSM.

Die Zusammenarbeit mit bekannten Solisten, Dirigenten und Musikwissenschaftlern aus der Alten Musik ist dem Orchester ebenso ein Anliegen wie die Zusammenarbeit mit Vokalensembles und Chören. Je nach Programm und Ensemblegröße arbeitet das Orchester entweder mit oder ohne Dirigent. Neben zahlreichen Radiomitschnitten stellte CSM 2012 seine erste CD "Trombett - und musikalischer Taffeldienst" mit hochbarocker österreichischer Trompeten- und Kammermusik vor. 

Frithjof Smith 013ha-min.jpg     Bork-Frithjof Smith begann seine musikalische Ausbildung auf der Blöckflöte, dem Violoncello und der Trompete im Alter von fünf Jahren. Mit zwölf entdeckte er den Zink, der dann zu seinem Hauptinstrument wurde. Er studierte an der Schola Cantorum Basilensis bei Bruce Dickey. Eine seiner besonderen Leidenschaften ist es, den vernachlässigten Cornettino wieder bekannt zu machen. 1997 gründete er zusammen mit Gebhard David das Ensemble "Les Cornets Noirs". Er spielt seit Jahren mit vielen bekannten Gruppen für Alte Musik wie English Baroque Soloists, Concentus Musicus Wien, Musica Fiata, Huelgas, His Majesty's Sagbutts & Cornetts, Musica Fiorita, L'Arpeggiata, La Petite Bande und Concerto Italiano oder bei den bedeutendsten Festivals in ganz Europa und Israel, in Nord- und Südamerika. Mehr als 90 CD-Einspielungen bei verschiedensten Labels dokumentieren seine bisherige Laufbahn. Von 2008 bis 2017 unterrichtete er Zink und Diminution an der Hochschule für Musik in Trossingen. 2017 übernahm er als Nachfolger von Bruce Dickey die Zinkklasse an der Schola Cantorum Basiliensis.