Freitag, 08. Februar 2019, 20 Uhr

Das Zentrum, Europasaal

Württembergisches Kammerorchester Heilbronn

Dirigent und Solovioline: Kolja Blacher

 

Georg Philipp Telemann

Ouvertüre zu "Der geduldige Sokrates", TWV 219

Felix Mendelssohn-Bartholdy

Konzert d-Moll f. Violine und Streicher, MWV O 3

Jean Sibelius

Valse triste (aus "Kuolema" op.44) für Streicher

Suite D-Dur f. Violine und Streicher op.114

- - -

Leonard Bernstein

Serenade after Plato's Symposium

Ticketservice

       
Kolja Blacher 01 Bernd Bühmann minxyz     

Kolja Blacher studierte an der Juilliard School bei Dorothy DeLay und später bei Sándor Végh in Salzburg. Sein programmatisches Spektrum umfasst sowohl Werke für Violine solo von Bach bis Berio, als auch die großen Violinkonzerte des romantischen und klassischen Repertoires, bis hin zu zeitgenössischen Stücken für Violine und Orchester (z.B. von Magnus Lindberg, Kurt Weill, Hans Werner Henze, Bernd Alois Zimmermann).

Als ein neuer Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit haben sich die sogenannten „Play-Lead“ Konzerte intensiv entwickelt, z.B. mit dem Melbourne Symphony Orchestra, dem Orchestra Sinfonica di Milano, dem Taiwan Philharmonic Orchestra, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem Stuttgarter Kammerorchester, den Festival Strings Lucerne, dem Jerusalem Symphony Orchestra, der Camerata Bern, den Dresdner Philharmonikern und dem Orchester der Komischen Oper Berlin. Es ist eine Aufführungspraxis, die immer stärker nachgefragt wird, von St. Antonio über Kuala Lumpur bis Paris.

Kolja Blacher hat eine Fülle an prämierten CD-Aufnahmen (u.a. ausgezeichnet mit Diapason d’Or) vorgelegt, u.a. mit Claudio Abbado, mit dem ihn eine lange künstlerische Beziehung aus der Zeit bei den Berliner Philharmonikern und dem Lucerne Festival Orchestra verband.

Auf seine Professur in Hamburg folgte vor einigen Jahren der Ruf nach Berlin an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Als Sohn des deutsch-baltischen Komponisten Boris Blacher in Berlin aufgewachsen, lebt Kolja Blacher auch heute noch mit der Familie in seiner Heimatstadt, in der er auch sechs Jahre als Konzertmeister der Berliner Philharmoniker tätig war.

Kolja Blacher spielt die sogenannte „Tritton“-Stradivari aus dem Jahr 1730, die ihm von Frau Kimiko Powers zur Verfügung gestellt wird.

WKO 2 Presse c Sonja Werner Adrian Borda min    

Es ist eine Lust, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn zuzuhören. (…) die überzeugenden Grundmerkmale dieses Ensembles: ein agiles Musizieren, das Esprit mit klaren, fasslichen Konturen und obendrein einem für ein Kammerorchester in dieser Intensität nicht selbstverständlichen warmen Klang kombiniert.

Süddeutsche Zeitung, April 2018

Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn (WKO) versteht sich als internationale Klangmanufaktur, in der leidenschaftlich und inspiriert an einem unverwechselbaren Kammerorchesterklang gearbeitet wird. Hier verschmelzen das gelebte Ideal kammermusikalischen Musizierens mit der exquisiten Handwerkskunst eines jeden Orchestermusikers zu Werkinterpretationen, die Maßstäbe setzen. Unter dem Leitstern einer emotionalen und sinnlichen Klangkultur gelingt mit künstlerischer Vielfalt die Brücke zu seinem Publikum: von Kammermusik groß gefasst bis zu Sinfonik durch die Lupe, von klassischem Repertoire bis zu Werken des 20. Jahrhunderts. Mit Beginn der Saison 2018/2019 ist Case Scaglione neuer Chefdirigent des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn.

Als überzeugter Touring-Klangkörper hinterlässt das Orchester seine Klangspuren bei einem überregionalen wie internationalen Publikum. Höhepunkte der letzten Jahre sind u.a. die Royal Albert Hall in London, das Concertgebouw Amsterdam, der Musikverein Wien, die Philharmonie Berlin, die Philharmonie Köln sowie Auslandstourneen durch Korea, Kambodscha oder Spanien. 2019 geht das WKO wieder auf eine mehrkonzertige Tournee durch China.

Die Qualität und Güte des Orchesters zeigt sich im regelmäßigen Klangaustausch mit herausragenden Künstlerpersönlichkeiten: Avi Avital, Rudolf Buchbinder, Augustin Hadelich, Håkan Hardenberger, Sharon Kam, Felix Klieser, Harriet Krijgh, Katia & Marielle Labèque, Bejun Mehta, Sabine Meyer, Johannes Moser, Andreas Ottensamer, Linus Roth, Olga Scheps, Herbert Schuch, Daniel Müller-Schott, Emmanuel Tjeknavorian, Carolin Widmann und Frank Peter Zimmermann sind u.a. solistische Partner im Konzert oder auf CD-Einspielungen.

Zu den jüngsten CD-Aufnahmen des ECHO Klassik gekrönten Orchesters gehört der Beitrag zum Bernstein-Jahr „Bernstein-Haydn“ mit Kolja Blacher (Coviello Classics), die Debüt-CD der Flötistin Kathrin Christians „Feld, Weinberg, Theodorakis“ (Hänssler Classic) sowie das Album „Bachiana“ mit Saxophonistin Asya Fateyeva (Berlin Classics).

Das WKO wurde 1960 von Prof. Jörg Faerber gegründet. Er hatte das Orchester in seiner über 40-jährigen Amtszeit (1960-2002) durch visionäre Ersteinspielungen und zahlreiche Tourneen zum international anerkannten Ensemble gemacht. Die klangprägende Ära unter dem Künstlerischen Leiter Ruben Gazarian (2002-2018) markierte eine Erweiterung des Repertoires durch die Wahl zahlreicher Werke aus der Romantik, der frühen Moderne und der Avantgarde.

www.wko-heilbronn.de

 

Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit dem Orchesterbüro des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn.