Konzert IX · Mittwoch · 22. Januar 2020 · 20 Uhr | Das Zentrum · Bayreuth


Feininger Trio


ADRIAN OETIKER · KLAVIER
CHRISTOPH STREULI · VIOLINE
DAVID RINIKER · VIOLONCELLO

Erich Wolfgang Korngold Klaviertrio d-Moll, op. 1
Alexander von Zemlinsky Klaviertrio d-Moll, op. 3
Johannes Brahms Klaviertrio Nr. 2 C-Dur, op. 87
   


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CR Irne Zandel 02 min

 © Irène Zandel

     

CR Irne Zandel 01 min

© Irène Zandel

     

Über das Trio

2005 gründeten Adrian Oetiker (Klavier) sowie die Berliner Philharmoniker Christoph Streuli (Violine) und David Riniker (Violoncello) das Feininger Trio. Dem Namenspatron ihres Trios, dem Maler, Grafiker und Mitbegründer des Bauhauses, Lyonel Feininger, dessen Berliner Atelier sich unweit des Probenorts des Ensembles im Stadtteil Berlin-Zehlendorf befand, fühlen sie sich als Persönlichkeit wie auch seinem Schaffen eng verbunden.

Neben der stilistischen Vielfalt sind den drei Musikern klangliche Wärme, Expressivität und Raffinement, aber auch das Ausloten der Grenzbereiche Grundlagen ihrer Interpretationen. Von der Kritik wird denn auch immer wieder das große Spektrum an Nuancen und Klangfarben, aber auch das ausdrucksvolle und packende Spiel, sogar rauschhafte Darstellung (Fono Forum) hervorgehoben.

Neben verschiedenen Konzertpodien in Berlin, Hamburg, Salzburg, München, aber auch kleineren Konzertzyklen spielen die Feiningers regelmässig bei den Festivals in Baden Baden und Zürich.

Das Feininger Trio setzt seit einigen Jahren programmatische Schwerpunkte: So stand z.B. Musik aus Böhmen im Zentrum der Aufführungen, nachzuhören auf der bei Avi Music Köln im November 2013 erschienen CD mit Kompositionen von Suk, Smetana und Dvořák. In der letzten Spielzeit wandten sich die Feiningers dann Frankreich zu und passend dazu erschienen im Mai 2017, ebenfalls bei Avi Music, die Trios von Debussy und Ravel.

In Co Produktion mit Deutschland Radio haben die Feiningers diese Saison mit einem Brahms Zyklus begonnen: die drei Trios von Johannes Brahms werden kombiniert mit den Trios von Zemlinsky, Korngold und Goldmark.

Besonders interessant im deutschsprachigen Raum ist die Zusammenarbeit der drei Musiker mit der Schauspielerin Katharina Thalbach. Anlässlich der Osterfestspiele in Baden Baden gestalteten sie ein sehr stimmungsvolles Programm nach dem Moto „....sink hernieder, Nacht der Liebe...“ , mit Werken von Schubert und Chopin und Lyrik von Rilke, Gottfried Benn, Lasker – Schüler, u.a., was bei Publikum und Veranstaltern großen Anklang findet.